Das Generationsparadox

by Hannes on the 2019-01-20


Politics, New, Philosophy


,,Nach uns die Sintflut!"- Forderungen zu einem notwendigen Umdenken


Am 5. November des Jahres 1757 ereilte die Nachricht der verlorenen Schlacht bei Rossbach das Fest der Pariser Elite. Daraufhin soll die Mätresse des französischen Königs ludwig XV. Jeanne-Antoinette Poisson ,,Nach uns die Sintflut" gerufen haben, was sie in einem späteren Brief4 bezüglich der Bürger folgend wiederholte: (...),,Die Zukunft beunruhigt sie wenig: nach ihnen die Sinnflut." Diese Zynische Bemerkung steht im generellen für den menschlichen Egoismus, fasst aber trotz des historischen Konexts das Mantra der Postmoderne kurz und knackig zusammen und steht symbolisch für die imperialistische Lebensweise von milliarden Menschen. Führende Ökonomen und Politiker machen keinen Anschein wirklich etwas gegen diese Umstände untenehmen zu wollen. Ihre Haltung steht leider für die der breiten Masse. Die heutzutage nach dieser Mentalität lebenden Menschen zerstören unwiederbringlich die Lebensgrundlgen der späteren Genarationen, sodass diese bei Weitem nicht die Lebensumstände vorfinden werden, welche ihnen zustehen. Der daraus resultierende Generationskonflikt ist der grösste Konflikt der Menschheit. Abraham Lincoln sagte: ,,Willst du den Charackter eines Menschen erkennen, so gib ihm Macht." Nach dieser Logik kann man die Menscheit folgend charackterisieren: Der Mensch bzw. die Menschheit hat die Macht den Status quo und die damit resultierenden Konsequenzen stark abzuschwächen und ihre Schuld abzumildern, kann sich aber der Verlockung der Verdrängung eindeutiger Fakten und der Vernunft nicht wiedersetzten. Somit schreibt sie ihre eigene Anklage kontinuirlich fort, welche unsere Kinder und Kindeskinder ihnen stellen werden. Der Mench ist also zu egoistisch und feige sich der Zukunft zu stellen. Das ist nichts Neues. Dennoch, wenn man bedenkt, dass es durchaus im eigenen Interesse der Menschheit liegt fortzuleben und des Menschens Wille und Interesse sein müsste seinen Kindern und Kindeskindern eine lebenswerte Zukunft zu geben, ist dies das grösste Paradox der gesamten Menschheitsgeschichte. Jeder Mensch sollte mit sich ausmachen wie viel Schuld er auf sich nehmen will und getreu danach handeln, denn eins steht fest: Die Sintflut kommt. Die frage ist wie weit sie sich hinausgezögern lässt. Dies ist unsere Menschheits und Generationsaufgabe ,denn der Status quo ist menschenrechtswiedrig. Unsere Hoffnung darf nicht sein auf eine Eiszeit zu warten, welche die Wellen der Sintflut einfrieren, wir müssen selber Wellenbrecher bauen. 17:51 08.01.2019 Frankfurt am Main Hannes Kaulfersch


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